Gestalttherapeutische Familienaufstellungen

Positiv verbunden zu sein mit der Herkunftsfamilie ist eine große Kraftquelle für das eigene Leben. Umgekehrt können Konflikte im Familiensystem die eigene Lebensgestaltung blockieren. Das können z.B. traumatische Erlebnisse früherer Generationen sein, die man mithilfe einer Familienaufstellung aufspüren und symbolisch heilen kann.
 
Das Ziel einer Familienaufstellung ist es
• die eigene Herkunft besser zu verstehen,
• sich mit der eigenen Herkunftsfamilie positiv verbunden zu fühlen,
• und frei sein eigenes Leben zu führen.
 
Wie geht eine Familienaufstellung vor sich?
Familienaufstellungen finden in der Gruppe statt. Der "Protagonist" stellt mit Hilfe der GruppenteilnehmerInnen ("Stellvertreter") je nach Anliegen seine Herkunftsfamilie, seine jetzige Familie/ Liebesbeziehung oder auch ein anderes System (z.B. Arbeit) im Raum auf. Die Stellvertreter spüren spontan, welche Gefühle, Körperempfindungen oder auch Impulse sie in der Rolle haben; so werden Konflikte deutlich. In der Aufstellung können dann Aufträge oder emotionale Lasten zurückgegeben werden, abgespaltene Familienmitglieder integriert werden, Verletzungen geheilt oder auch verborgene Zusammenhänge erkannt werden.
 
Gründe für eine Familienaufstellung können z.B. sein:
• Probleme in der Partnerschaft
• Schwierigkeiten mit den eigenen Kindern
• Konflikte mit den Eltern oder Geschwistern
• das unbestimmte Gefühl, im Leben nicht weiter zu kommen
• Probleme in der Patchwork-Familie
• Krankheiten
• traumatische Erfahrungen
• Verluste
• psychische Probleme
• Interesse an der eigenen Herkunft
 
Meine therapeutische Haltung bleibt gestalttherapeutisch:
Ich gehe mit dem Familiensystem mit, unterstütze bei individuellen Lösungen und begegne dabei jedem einzelnen Familienmitglied mit Achtung und Respekt. Von großer Bedeutung ist dabei für mich, dass ich nicht von außen das System interpretiere, sondern wahrnehme, was sich durch die Stellvertreter zeigt und dann versuche in der Aufstellung Konflikte symbolisch zu heilen. Manchmal zeigt sich ein System veränderungsresistent. Dann ist es nur möglich sich voller Achtung abzugrenzen.
Eine Familienaufstellung ist kein Allheilmittel. Prozesse brauchen Zeit und häufig ist eine Einzeltherapie begleitend sinnvoll. Wenn Sie sich bereits in Einzeltherapie befinden, sprechen Sie bitte eine mögliche Teilnahme mit Ihrer TherapeutIn ab.
 
Termine in 2018:
Samstag, 2. Juni,
Samstag, 29. September,
Samstag, 24. November,
jeweils von 10 bis ca. 17:30 Uhr.
Die Aufstellungstage finden nicht in meiner Praxis statt, sondern im lichtdurchfluteten Gruppenraum der Etage 3 in der Zeppelinstraße 47a in 14471 Potsdam.
Kosten für eine eigene Aufstellung 150 Euro, für stellvertretende Teilnehmer 15 Euro.
Mit aufstellenden Teilnehmern führe ich ein Vorgespräch zur Klärung des Anliegens.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen bitte per E-Mail oder telefonisch.